Viele Wasserverbände verwalten ihre Anlagen bis heute mit papiergebundenen Laufzetteln. Fällt eine Pumpe aus, merkt das oft erst jemand, der vor Ort ist – oder ein Kunde, der ohne Wasser dasteht. Digitale Messtechnik ändert genau diesen Punkt: Sie macht den Zustand des Netzes sichtbar, bevor jemand hinfahren muss.
Was wird bei einem Wasserverband überhaupt gemessen?
Im Kern geht es um zwei Dinge: Druck und Füllstand. Drucksensoren an kritischen Punkten des Netzes melden Abweichungen, Pegelmessungen erfassen den Füllstand der Hochbehälter, und portable Wasseruhren dokumentieren die geförderten Mengen. Alle Werte laufen automatisch in der nextwerk Cloud zusammen und sind für die Bereitschaftsdienste jederzeit einsehbar.
Ein Projekt im Breisgau
Im Projekt mit einem Wasserverband im Breisgau haben wir zuerst die kritischen Punkte des Netzes mit Drucksensoren ausgestattet, ergänzt um Pegelmessungen der Hochbehälter. Was sich messbar verbessert hat:
- reguläre Kontrollfahrten um rund ein Drittel reduziert
- Druckabfälle werden erkannt, bevor Kunden sie bemerken
- die Jahresberichte erstellen sich weitgehend selbst
- Fördermengen sind einzeln und kumuliert dokumentiert
Der Faktor Mensch
Digitalisierung ersetzt bei Verbänden keine Betriebsarbeiter. Sie nimmt den Mitarbeitenden die Fahrten, die niemand braucht, und lässt ihnen Zeit für die Aufgaben, die wirklich Handarbeit sind. Deshalb starten wir jedes Projekt mit einer Bestandsaufnahme der Abläufe – nicht mit dem Bestellzettel für Sensoren.
Häufige Fragen
Was kostet die Digitalisierung eines Wasserverbands?
Die Kosten skalieren mit der Größe des Netzes: Einstieg ist meist eine Sensorkette an den kritischsten Messstellen. Weil die Sensoren aus unserem Programm batteriebetrieben per LoRaWAN funken, entfallen Verkabelungskosten fast vollständig. Ein Pilotbetrieb an zwei, drei Messstellen macht den Nutzen meist innerhalb weniger Monate sichtbar.
Werden die Messdaten auch für Berichte nutzbar?
Ja. Jede Messreihe liegt mit Zeitstempel in der Cloud und lässt sich als Tabelle oder Diagramm exportieren. Jahresberichte, Nachweise für Behörden und interne Auswertungen entstehen ohne manuelle Datensammlung.
nextwerk ist auf genau diese Zielgruppe spezialisiert: Pumpenfernsteuerung mit Protokollierung, portable Wasseruhren mit Sensorik und die digitale Verwaltung von Entnahmezeiten sind bei uns aus einem Guss. Wer beim Thema Wassermanagement anfangen möchte, findet bei uns den passenden Ansprechpartner.