NB-IoT oder LoRaWAN? Die richtige Funktechnik für den Standort

Welche Funktechnik soll ein Sensor nutzen? Die Antwort entscheidet über Laufzeitkosten, Reichweite und Betreuungsaufwand. Beide Standardwege – LoRaWAN und NB-IoT – übertragen Sensordaten energiesparend; sie unterscheiden sich in Infrastruktur und Kostenstruktur.

LoRaWAN: der Regelfall bei nextwerk

Die meisten Sensoren in unserem Programm laufen auf LoRaWAN: lange Batterielaufzeit, günstige Geräte und ein eigenes Funknetz, das zu Ihnen gehört. nextwerk betreibt eigene Gateways und bietet auch den Betrieb von Kundengateways an. Wer die Infrastruktur einmal stehen hat, ergänzt neue Sensoren zum marginalen Preis – das Netz ist bezahlt, nur der Sensor kommt dazu.

Wann NB-IoT die bessere Wahl ist

Sensoren über das Mobilfunknetz brauchen kein Gateway – sie nutzen die Abdeckung der Netzbetreiber. In Regionen mit schlechter LoRaWAN-Versorgung ist das oft der einfachere Weg, denn das normale Mobilfunknetz reicht aus. Dafür fallen laufende Kosten für SIM-Karten an, und die Abdeckung sollte vorab geprüft werden.

Warum wir kaum auf WLAN setzen

WLAN-Sensoren ziehen die Batterie in Wochen statt Jahre leer, reichen nur wenige Meter weit und hängen am lokalen Netz. In Ausnahmefällen – indoor viele Sensoren auf einer überschaubaren Fläche – kann es trotzdem pragmatisch sein; in der Regel ist es die schwächste der drei Optionen.

Häufige Fragen

Was kostet der Betrieb beider Technologien im Vergleich?

LoRaWAN verursacht einmalige Gateway-Kosten und danach fast keine laufenden Kosten pro Sensor. NB-IoT braucht kein Gateway, aber pro Sensor eine SIM-Karte mit monatlichen Gebühren. Ab einer gewissen Sensorzahl wird das eigene LoRaWAN-Netz also günstiger als einzelne SIM-Karten.

Kann ich beide Techniken mischen?

Ja, und das passiert häufig: LoRaWAN, wo das Netz steht, NB-IoT für die entlegene Messstelle. Beide Datenströme laufen in dieselbe nextwerk Cloud und werden dort gemeinsam ausgewertet.

Sie sind unsicher, was an Ihrem Standort funktioniert? Wir führen die Funkplanung durch und messen im Zweifelsfall mit einem Testsensor nach – Fakten statt Prospekte.