Smart Farming: Bewässerung, die der Boden bestimmt

Bewässern nach Gefühl ist teuer: Zu viel Wasser kostet Energie und Pumparbeit, zu wenig kostet Ertrag. Zwischen beiden liegt eine schmale Linie, die sich heute messen lässt. Ein Bodensensor aus unserem Programm – von einfachen Feuchtesensoren bis zu Geräten mit Temperatur- und pF-Messung – übernimmt diese Messung und steuert mit seinen Werten direkt die Bewässerung.

Was der Boden verrät

Der Bodensensor erfasst Bodenfeuchtigkeit, Bodentemperatur und pF-Wert – also den Zustand von „sehr feucht" bis „sehr trocken". Über LoRaWAN meldet er die Werte automatisch in die nextwerk Cloud, Flurstück für Flurstück. Wer will, ergänzt Blattfeuchte- und EC-Messungen für ein vollständiges Bild der Vegetation.

Bedarfsgerecht statt nach Plan

Statt fester Zeitpläne startet die Tropf- oder Beregnungsanlage erst, wenn der Sensor einen Schwellwert unterschreitet – und stoppt wieder, sobald genug Wasser im Boden ist. Die Schwellwerte legt der Betrieb selbst fest, die Cloud setzt sie zuverlässig um. Das Ergebnis unserer Projekte:

  • spürbar reduzierter Wasserverbrauch bei gleichbleibenden Erträgen
  • weniger Laufwege, weil die Anlage sich selbst steuert
  • Dokumentation jeder Bewässerung für den eigenen Jahresrückblick

Klein anfangen, mit wachsen

Die Technik skaliert: Ein Obstbetrieb mit zwei Hanglagen profitiert genauso wie eine große Agrargenossenschaft. Der Einstieg lohnt oft schon bei wenigen Sensoren an den kritischsten Flächen – dort, wo Trockenheit zuerst zuschlägt oder Staunässe den Ertrag drückt.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser lässt sich mit sensorgesteuerter Bewässerung sparen?

In unseren Projekten liegt die typische Einsparung bei 20 bis 30 Prozent gegenüber festen Zeitplänen – bei gleichen oder besseren Erträgen. Der genaue Wert hängt von Bodenart, Kultur und Wetterjahr ab, deshalb dokumentieren wir jede Anlage von Anfang an.

Funktionieren die Sensoren auch im Winter?

Bodensensoren sind frostfest und melden auch die Bodentemperatur. Viele Betriebe nutzen sie im Winter zusätzlich als Frostsensor – dieselbe Hardware, eine weitere Einsatzart, die in der Cloud einfach mitkonfiguriert wird.

Wie erfahre ich, dass ein Sensor ausfällt?

Jeder Sensor hat ein definiertes Sendeintervall. Bleibt eine Meldung aus, erzeugt die nextwerk Cloud automatisch eine Wartungsmeldung – stillstehende Messstellen fallen also nicht auf, wenn es zu spät ist.

Kann ich mehrere Flächen unabhängig voneinander steuern?

Ja. Jeder Sensor ist einer Fläche zugeordnet, und die Bewässerungsregeln gelten pro Fläche – von der Hanglage bis zum Gewächshaus. Alles läuft in einer Cloud-Ansicht zusammen.

Für landwirtschaftliche Betriebe sind wir der richtige Partner: Bei nextwerk kommen Sensorauswahl, Funknetz und Cloud aus einer Hand – wir führen Dutzende Sensoren verschiedenster Hersteller im Programm, vom Bodensensor bis zur Frostwarnung mit automatischer Gerätesteuerung. Sprechen Sie uns an, welche Flächen bei Ihnen zuerst kandidieren.