In vielen Innenstädten macht die Suche nach einem Parkplatz bis zu einem Drittel des Gesamtverkehrs aus. Kommunen wissen das – aber ohne Daten lässt sich dagegen kaum etwas planen. Stellplatzsensoren liefern genau diese Daten: flächendeckend, tagesaktuell und ohne Verkabelung.
Wie funktioniert ein Stellplatzsensor?
Für Parkraummonitoring führen wir mehrere Stellplatzsensoren verschiedener Hersteller im Programm – das passende Modell wählen wir je Fläche aus. Sie erkennen über Magnetfeldmessung, ob ein einzelner Stellplatz belegt ist. Die Meldung läuft kabellos per LoRaWAN in die Cloud – ohne Bohren, ohne Stromanschluss am Platz. Der Sensor meldet nur zwei Zustände: „belegt" und „frei". Die Batterielaufzeit liegt je nach Meldeintervall im mehrjährigen Bereich.
Vom Sensor zum Parkleitsystem
Einzelne Messwerte sind nur der Rohstoff. Erst die Verdichtung in der nextwerk Cloud macht daraus ein Werkzeug:
- Kennzahlen pro Parkfläche: Auslastung, Mittelparkdauer, Spitzenzeiten
- ein Parkleitsystem, das freie Plätze auf der Gemeinde-Website oder dynamischen Verkehrsschildern ausweist
- gezielte Kontrolle sensibler Flächen wie Rettungswege, Behindertenparkplätze oder E-Ladestationen
Ergänzend lassen sich KI-basierte Fahrzeugzähler an Zufahrten integrieren, die Durchfahrten zählen – datenschutzkonform, weil niemand identifiziert wird.
Datenschutz bleibt unkritisch
Der Sensor meldet nur „belegt" oder „frei" – keine Kennzeichen, keine Personen, keine Bewegungsprofile. Für Kommunen ist die Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten dadurch in der Regel unkompliziert. Ein klarer Vorteil gegenüber kamerabasierten Systemen.
Häufige Fragen
Was kostet die Ausstattung eines Parkplatzes mit Sensoren?
Pro Stellplatz wird ein Sensor gesetzt, dessen Preis im niedrigen zweistelligen Bereich liegt, hinzu kommt ein Gateway pro Areal. Verkabelung und Baumaßnahmen entfallen fast vollständig, weil die Sensoren batteriebetrieben aufgedübelt oder verklebt werden.
Wie lange halten die Batterien der Stellplatzsensoren?
Je nach Meldeverhalten fünf bis acht Jahre. Sensoren, die nur bei Statuswechsel melden, halten länger als Sensoren mit festem Sendeintervall. Der Batteriestand wird in der nextwerk Cloud überwacht und rechtzeitig gemeldet.
Können die Sensoren Schranken oder KI-Systeme ansteuern?
Die Sensordaten liegen in der Cloud als offene Messwerte bereit und lassen sich über Schnittstellen mit Schranken, Bodenschleifen oder KI-Systemen zur Fahrterkennung kombinieren. So entsteht schrittweise ein vollständiges Parkraummanagement.
Ihre Gemeinde möchte wissen, ob sich Parkraumsensorik lohnt? Wir rechnen das mit realen Zahlen durch und starten mit einer Pilotfläche – Kontaktieren Sie uns.